Beiträge von Darjia

    Also wenn der DFL da kein offenes Bieterverfahren wie bei einer Auktion veranstaltet hat, kann es ja nur ein geheimes Bieterverfahren gewesen sein.


    Und wenn DAZN dann behauptet, das höchste Angebot abgegeben zu haben, liegen sie

    • entweder daneben, (es kam allerdings kein Dementi seitens der DFL!)
    • es wurde geleakt oder aber
    • es gab Absprachen zwischen den Bietern....

    Was auch immer zutrifft, seriös hört sich das nicht an....

    Da ist einiges seltsam. Warum reichen jahrelang scheinbar bestimmte Garantien und dann plötzlich nicht mehr? Oder erzählt DAZN Unsinn über die Werthaltigkeit der Garantien? Oder hat DAZN mal nicht pünktlich bezahlt? Aber dann ergibt es wieder wenig Sinn, dass die Garantien angeblich so kurzfristig erbracht werden sollte.

    Ich meine in so einem Bieterverfahren wird im Nachgang der Auswertung i.d.R. einem Bieter der Zuschlag erteilt und den anderen eine Absage. Und als Begründung wird halt die Kurzform der Auswertung an alle verteilt. Als unterlegener Bieter hat man ja die Möglichkeit Klage einzureichen, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt...

    Das kann durchaus sein. Aber das Bieterverfahren ist hier nicht abgeschlossen. Daher gibt es aktuell ja noch keinen Nachgang

    Zu 1) Werder gibt beispielsweise Laufzeiten gar nicht mehr bekannt. Berater müssen dann eben Berater anfragen. Aber offiziell stehen die Vertragslaufzeiten nirgends (also nicht auf transfermarkt.de^^). Es sei denn, es sickert durch...


    Zu 2) Es gab jetzt zwei überzeugende Spiele. Angenommen, er scheitert kläglich in der Vorrunde, könnten den Job wohl viele auf mindestens ähnlichem Niveau machen.


    Nicht falsch verstehen, das ist jetzt alles nicht unbedingt meine Meinung. Ich möchte nur verstehen, ob die hier geäußerte Kritik auch eine gewisse Konsistenz in der Überlegung hat. Und wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, geht es einzig und allein gegen denjenigen Dritten, der geleaked hat. Dann kann ich das auch nachvollziehen.

    Ja genau. Ich halte die Klausel, dass der Vertrag bei einem Ausscheiden in der Vorrunde nicht gilt, nach den Erfahrungen der letzten Jahre durchaus für richtig. Wenn es sie denn tatsächlich gibt, dann hätte ich mir gewünscht, dass die beiden vertragsschließenden Parteien, diese Klausel bei der Verlängerung kommunizieren. Das hätte dann gleich für die gewünschte Transparenz gesorgt. Die halte ich ja auch für sinnvoll.


    Aber wenn sich die beiden Parteien nicht darauf einigen können, diese Klausel zu kommunizieren, dann hat auch kein Dritter das Recht, sie zu veröffentlichen. Ein Dritter hat nur das Recht, eigentlich vertrauliche Vertragsinhalte zu veröffentlichen, wenn der Vertragsinhalt ganz oder in Teilen gesetzeswidrig ist, oder dazu geeignet ist, einer Partei anderweitigen Schaden zuzufügen. Stichwort Whistleblowing.


    Es kann natürlich sein, dass die beiden Parteien sich darauf geeinigt haben, die Klausel unter der Hand durchsickern zu lassen. In dem Fall hätte dann auch kein Dritter etwas falsch gemacht. Sowas kommt sicher vor, halte ich aber in dem Fall für recht unwahrscheinlich, aber nicht für ausgeschlossen.

    Woher weiß denn DAZN, dass sie das beste Angebot für Paket B abgegeben haben...

    Ich kenne die Regularien des Bieterverfahrens nicht. Daher habe ich auch keine Ahnung, woher DAZN das wissen könnte. Daher ist es für mich einfach eine Behauptung von DAZN, die sowohl wahr als auch falsch sein kann.

    Warum sind dann Vertragslaufzeiten in Ordnung?


    Der Zeitpunkt der Verlängerung ist unklug. Nur die vorher nicht bekannte Klausel macht es verständlich. Dann müsste man doch eher sagen, man gibt gar nichts bekannt. Also auch nicht, wann ein Vertrag überhaupt geschlossen wurde. Das hätte aber andere Nachteile zur Folge.


    Weniger Transparenz ist meistens schlecht. Mehr Transparenz sehe oft vorteilhaft. Führt zu mehr Verständnis.

    Ja, mehr Transparenz hilft oft weiter. Aber es haben nicht irgendwelche Dritten zu bestimmen, was veröffentlicht wird und was nicht, sondern nur die vertragsschließenden Parteien in Absprache. Für Dritte gilt das Gebot der Vertraulichkeit.

    Den Satz über Nagelsmann hätte er sich verkneifen können. Das sehe ich auch so.