Beiträge von Mark

    Mit dem neuen Sponsor haben sie sich ein Eigentor geschossen. Teile der eigenen Fans laufen Sturm, sprechen von einem Deal mit der "Immobilienmafia". In Berlin ist die Debatte um bezahlbaren Wohnraum ohnehin aufgeheizt. Bisher hatte sich Union als Verein mit sozialer Verantwortung verkauft, u.a. auch in der Debatte um Immobilienkonzerne. Zudem ist einer der größten Anteilseigner von Aroundtown ausgerechnet Blackrock.

    Zitat

    Der ehemalige Manager des 1. FC Union, Christian Beeck, sieht in einer Immobilienfirma als neuen Hauptsponsor des Berliner Fußball-Erstligisten "ein Problem für einen Verein, der sich eigentlich gegen Kommerz ausspricht. [...] Da sieht auch der letzte Fan, dass Union ein Club ist wie jeder andere. Aber Geld regiert die Welt im Fußball, es geht nicht anders", sagte Beeck.

    https://www.welt.de/regionales…-Problem-fuer-Verein.html

    Interview mit dem neuen Trainer

    Zitat von Sven Körner

    "Man muss schon sagen, dass Halberstadt ein Ausbildungsverein für junge Spieler ist. Ich identifiziere mich absolut damit. [...] Es ist eine Riesen-Chance unter profiähnlichen Voraussetzungen zu arbeiten. Ich denke, dass in Halberstadt solche Bedingungen herrschen mit dem super Umfeld, dem Stadion, einem tollen Trainerstaff und einem richtig gut geführten Verein. Ich bin dankbar, dass der Verein auf mich zukam und möchte dies mit Akribie, Leidenschaft und Ergebnissen zurückzahlen."

    https://www.az-online.de/sport…ste-gefuehl-12514187.html

    Interview mit Marco Vorbeck zum Start in die Vorbereitung am heutigen Tag.

    Zitat von Marco Vorbeck

    "Wenn man sieht, dass bei manchen Regionalligisten über Summen um zwei Millionen Euro gesprochen wird, ist es natürlich auch schwierig, den Kader zusammenzuhalten oder neue Spieler von sich zu überzeugen. Zudem zahlen wir hier keine Berater-Provision, weil das vom Etat für die Mannschaft abgehen würde. Aber die Verantwortlichen haben mir hier von Anfang an reinen Wein eingeschenkt und ich wusste, worauf ich mich einlasse."

    https://www.sportbuzzer.de/art…namo-dresden-fc-augsburg/


    Er spricht über seine neue Aufgabe, die er als Chance begreift etwas aufzubauen, über Standort und Fans und welchen Fußball er spielen lassen möchte.

    Es wurde ein ungefährdeter Sieg gegen limitierte, kämpferische Südafrikanerinnen in einer munteren Partie ohne große Höhepunkte. Die deutsche Elf hat einiges ausprobiert. Einen Rückschluss auf kommende Aufgaben lässt sich begrenzt ziehen. Sie steigern sich langsam, das Zusammenspiel wird besser.

    Das ist keine gute Nachricht. Damit würde ein großer Frauenfußballverein verschwinden. Nichts gegen die Eintracht, aber das ist so als würde Altona in Hamburg den HSV schlucken.

    Die Anzahl der Zwoten verringert sich seit Jahren, übrigens auch bei den Amateuren. Es ergibt Sinn sich von der Masse abzusetzen und in den Nachwuchs zu investieren, gerade vor dem Hintergrund eines verrückt gewordenen Transfermarktes. Allerdings muss man den Jungs dann letztlich gezielt das Vertrauen schenken und ggf. vorübergehend sportliche Abstriche machen. Die Zwote alleine macht es nicht. Die Profimannschaft muss mit einbezogen werden.

    Die Strategie des VfB war, so schnell wie möglich mit angelegten Scheuklappen unter die Top5 sprinten. Wie? Aufgabe der Trainer! Dafür stellten die Bosse Geld und u.a. alternde Stars zur Verfügung. Mit einer durchdachten Philosophie hatte das nichts zu tun und deswegen sind sie gescheitert. So leicht ist es heutzutage nicht mehr in der Bundesliga. Es wird leichtfertig von Stillstand gesprochen, wenn Klubs 3 Jahre in Folge in derselben Tabellenregion einlaufen. Sehe ich anders. Du musst dich permanent weiterentwickeln um den Stand des Vorjahres zu halten. Im Umfeld der Stuttgarter hatten es die Trainer schwer.


    Nun lassen sich teils irrationale Entlassungen an weiteren Standorten beobachten ... nicht nur bei sogenannten Chaosklubs. Warum? Ich für meinen Teil sehe darin eine Fehlentwicklung im Management. Es werden sportliche Szenarien und Zielsetzungen festgelegt und daran stur festgehalten. Sobald der Plan nicht 1zu1 in der Realität aufgeht, lass es 5-8 Punkte weniger sein, geht es los. Der Trainer wird ohne genauere Analyse gefeuert um neue Impulse zu setzen, wie es oft heißt. Dahinter steckt der Versuch das programmierte Saisonszenario aufrechtzuerhalten und ins Ziel zu retten. Anhand dessen wird hinterher nämlich das Management bewertet. Ein Teufelskreis. Dabei ist sportlicher Erfolg im Fußball bekanntlich nur bedingt planbar. Manches braucht seine Zeit.