Sixpack Niederlage - ist der deutsche Fußball noch konkurrenzfähig?

  • Die Urlaubs-Woche der Mainz-Profis nutzt auch Sportvorstand Rouven Schröder (42), um noch mal ein paar Tage Arbeit mit der Sonne zu verbinden, ehe der Endspurt Richtung Bundesliga-Start beginnt: „Ich freue mich aber schon wieder auf die neue Saison“, sagt er, erklärt: „Euphorie und Lust sind da, wir sind voll fokussiert auf das Kommende!“

    Daran hat bei ihm auch die letztlich aus deutscher Sicht unbefriedigende WM nichts geändert. Schröder: „WM und Bundesliga sind zwei Paar Schuhe, das kann man nicht vergleichen.“

  • Joa, stimmt. Im Kontext der Bundesliga spielen internationale Auftritte & Ergebnisse keine Rolle. Beides steht überhaupt nicht in Verbindung und hat keinerlei Auswirkung aufeinander. Deshalb gab es nach der WM 2006 auch keinen Boom ... äh. Ach kommt, das kann ich schon wieder nicht ernst nehmen. Beim nächsten Interview sagt er vielleicht besser, was er denkt. WM? Lassen sie mich mit dem Mist in Frieden. Scheiße. Kein weiterer Kommentar. :D

  • Denn wenn die wirklich großen Transfers über die Bühne gehen, dann rauschen die Super-Stars auch in diesem Sommer (zumindest bisher) an der Bundesliga einfach vorbei. In der Liste der Top-Transfers (Quelle: transfermarkt.de), bei der Marktwert und Ablöse zugrunde gelegt werden, nehmen wir bis Platz 25 nur noch eine Statistenrolle ein.

  • BILD: Kritiker sagen, die Bundesliga verliert immer mehr Qualität.

    Gacinovic: „Die anderen Ligen investieren mehr Geld, das kann in ein paar Jahren zu Problemen für die Bundesliga führen. Aber ich mag es, dass hier nicht so viel investiert wird. Die hohen Ablösen sind nicht normal, da ist die Bundesliga ein gutes Vorbild.“

  • Kind: „Das Fußball-Geschäft wird weiter anziehen, Europas Ligen sind längst zu Show-Bühnen geworden. Ronaldo wechselt mit 33 Jahren für 100 Millionen nach Turin. Die Hälfte der Summe haben die Italiener nach kurzer Zeit durch den Trikotverkauf wieder eingespielt. Wir rümpfen die Nasen, die Tifosi sind happy. Juve war schlau. Zu uns kommt Ronaldo eben nicht. Der immer schneller rasende Fußball-Zug rauscht an Deutschland vorbei.“

  • Ach, ist ja interessant welche Einblicke Kind in die Finanzen von Juventus hat. Das mit dem Trikotverkauf ist absoluter Nonsens, der vom Boulevard gerne verbreitet wird. Sicherlich sind die Trikot-Einnahmen bei einem Ronaldo höher als bei vielen anderen Spielern, aber auch hier sind 50 Mio. Euro (wir reden hier von Gewinn, nicht von Umsatz und auch nicht den Anteilen, die z.B. der Trikot-Hersteller nimmt) in kürzester Zeit utopisch.


    Und sonst: Das sind doch abgesehen von der Premier League, deren Klubs durch die TV-Verträge gar nicht so schnell mit dem Ausgeben hinterher kommen, nur eine Hand voll Klubs, die so agiert. Aber er muss sowas natürlich sagen, sein Ziel ist bekannt und für ihn der einzige Weg zum Erfolg.

  • Es ist wirklich lächerlich, dass er hier den Umsatz mit dem Gewinn vermengt. Wenn es danach ginge, wäre er kein erfolgreicher Unternehmer.


    Sei es drum, ich sehe es weiter so, dass Spanien, England und Italien vor Deutschland inzwischen anzusiedeln sind. Frankreich wird der nächste Duellant auf Augenhöhe.

  • Er sagt "wieder eingespielt" und das kann durchaus als Cash-Betrachtung herhalten. Ansonsten glaube ich, dass man branchenintern schon an mehr Informationen gelangt als wir Fans. Inwiefern er da aber informiert ist, würde ich nicht bewerten wollen. Ich würde auch die Serie A nicht als Vorbild sehen.