Mislintat schafft Ausstiegsklauseln ab

  • Schwaches Argument ... wer auf Teufel komm raus weg will, provoziert es mit oder ohne AK. Umgekehrt hindern gültige Verträge selten Vereine in Ungnade gefallene Spieler abzuschieben. Abgesehen davon halte ich genauso wenig davon. Eine festgeschriebene Ablöse entspricht selten dem dynamischen Marktgeschehen. Im ungünstigsten Fall geht ein Spieler zum Schnäppchenpreis über die Theke.

  • Das gleiche hat Bornemann auch gesagt und dann haben wir doch zwei Leistungsträger verloren.

    Das eine schließt das andere nicht aus. Bei Interesse großer Vereine nutzt dir das beste Vertragswerk nix. Angenommen ihr holt einen Spieler für 500.000 Euro aus der 3. Liga und verpasst ihm eine Ausstiegsklausel für die Bundesliga von 10 Mio. Euro bei einer Laufzeit von 3 Jahren. Er schlägt ein. Nach 1,5 Jahren ist der Marktwert auf 20 Mio. Euro geklettert und ihr müsst ihn weit unter Wert ziehen lassen. Blöd gelaufen. Neuerdings werden AK gerne zeitlich befristet, gut für Spieler und Berater. Wird zu viel Geld abgerufen, warten potenzielle Interessenten auf Ablauf der Frist. Hinterher ist er womöglich deutlich preiswerter zu haben, sei es weil Zwänge bestehen. Ich sehe mehr Risiko als Chancen für den abgebenden Verein.

  • Ach du meine Güte, das wusste ich nicht. Halte ich tatsächlich für ein Problem für Vereine aus diesen Ländern. Habe es gerade nachgelesen. Es stimmt, in Spanien und Portugal is es gesetzlich vorgeschrieben. In Frankreich wiederum ist es gänzlich verboten. Bei uns in Deutschland ist es optional.

  • Grundsätzlich ist es arbeitsrechtlich aber eigentlich vollkommen richtig.

    Blöd zum planen für Vereine, aber zumindest realistischer als diese 1000 Jahresverträge die kaum noch eingehalten werden und immer mehr für Ärger und Unruhe sorgen.