[16.Sp.] Carl Zeiss JENA - Unterhaching

  • Wie endet diese Begegnung? 2

    1. Heimsieg für den FC Carl Zeiss JENA (2) 100%
    2. Unentschieden (0) 0%
    3. Auswärtssieg für die SpVgg Unterhaching (0) 0%

    FC Carl Zeiss JENA - SpVgg Unterhaching

    Anstoß: Sonnabend, 24.11.2018, 14.00 Uhr

    Spielstätte: Ernst-Abbe-Sportfeld











    In der Länderspielpause hat man nur bedingt Zeit zum Durchatmen, da das Viertelfinale im TFV-Pokal in Meuselwitz am kommenden Wochenende ausgespielt wird. Erst in zwei Wochen geht es in der Liga weiter. Jena nach dem Auswärtssieg in Wiesbaden nach zuvor neun sieglosen Spielen (gelinde gesagt) im Aufwärtstrend, die Spielvereinigung aus Unterhaching weiter mit Tuchfühlung zur Spitze. Wer macht hier das Rennen? Letzte Saison gelang gegen die Hachinger ein 2:1-Heimerfolg.

  • Felix

    Hat den Titel des Themas von „[16.Sp.] Carl Zeiss JENA - SpVgg Unterhaching“ zu „[16.Sp.] Carl Zeiss JENA - Unterhaching“ geändert.
  • Heute hat es in Jena ordentlich geschneit, sodass der Rasen mit einer Schneedecke überzogen ist. Für das Spiel am kommenden Samstag gegen die SpVgg Unterhaching stehen hinter den Einsätzen von Julian Günther-Schmidt (Adduktorenzerrung), Manfred Starke, Justin Gerlach und Niclas Erlbeck (krank) noch Fragezeichen.

  • Ich glaube, je ekliger die Bedingungen sind, desto größer sind unsere Chancen, weil Unterhaching spielerisch extrem stark ist. Mit Bigalke und Porath haben sie starke Einzelspieler und vorn einen Stephan Hain, der die Vorlagen verwertet. Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber ich baue auf die Heimstärke. Ein Punkt wäre okay, verlieren sollten wir dieses Spiel aber nicht. Ein Sieg wäre phänomenal. Wenn ich mich an die letzten Begegnungen, die ebenfalls im Winter stattfanden, erinnere, zog Jena jedoch meist den Kürzeren. Allzu viele Zuschauer werden auch nicht den Weg ins Stadion finden.

  • Niclas Erlbeck und Manfred Starke fallen Samstag aller Voraussicht nach aus. Vor allem der Ausfall des Letztgenannten wiegt sehr, sehr schwer. Justin Gerlach hingegen steht mit hoher Wahrscheinlich zur Verfügung. Ein Fragezeichen steht somit nur noch bei Guillaume Cros nach dessen Handprellung.


    Bin gespannt, ob der Trainer das System aus Wiesbaden beibehält und wieder drei Innenverteidiger und lediglich einen Stürmer aufbietet. Dann müsste wohl Julian Günther-Schmidt für Dennis Slamar weichen. Fällt Guillaume Cros aus, rutscht Firat Sucsuz auf die Linksverteidigerposition. Denkbar wäre für Sucsuz allerdings auch ein Einsatz im rechten Mittelwelt. Dann müsste Fabien Tchenkoua auf der Bank Platz nehmen.


    Voraussichtliche Aufstellung


    ----------------------- Phillip Tietz ---------------- Julian Günther-Schmidt ---------------------

    -- Fabien Tchenkoua ---------------------------------------------------- Maximilian Wolfram --

    --------------------------- René Eckardt ------- Kevin Pannewitz ----------------------------------

    -- Guillaume Cros ------ Marius Grösch --- Justin Gerlach ------- Matthias Kühne --

    ------------------------------------------- Jo Coppens ------------------------------------------------------


    Bank: Raphael Koczor(TW), Michael Schüler, Firat Sucsuz, Vincent-Louis Stenzel, Dominik Bock, Dennis Slamar, Felix Brügmann

  • Wenn man 2:1 und 3:1 führt, obendrein durch einen krassen Fehler des gegnerischen Torwarts wie aus dem nichts das 4:4 macht, muss man einfach anders agieren. Dieses Spiel hätte nie verloren gehen dürfen! Aber alles der Reihe nach.

    Das 0:1 war schon die erste der zahlreichen Schlafwageneinlagen von Justin Gerlach. Erst verursacht er völlig unnötig an der Strafraumkante einen Freistoß und lamentiert nach Spielende im Interview, dass der Freistoß ein Witz gewesen sei. Der einzige Witz bei dieser Aktion war er selbst. Ein Freistoß aus so spitzem Winkel kann nur in den Rückraum gespielt werden und da haben gleich zwei Spieler gepennt. Danach Jena im Aufwind, Dominik Bock zielt ebenfalls aus spitzem Winkel auf's Tor und unter glücklichen Umständen knallt der Ball vom Knie des Hachinger Keepers ins Tor. Dann der Kopfballtreffer von Phillip Tietz - eine Augenweide! Und kurz darauf direkt wieder ein Gegentor und ausgrechnet von Stephan Hain. Ist ja nicht so, dass er die Torschützenliste der 3. Liga anführt, dann muss man natürlich keinerlei Manndeckung betreiben, sondern lieber genügend Sicherheitsabstand wahren. Zum Haareraufen! Mit 2:2 ging es in die Pause. Der Trainer hätte in der Innenverteidigung umstellen müssen. Justin Gerlach und Dennis Slamar spreche ich die Drittligatauglichkeit komplett ab. Ob es etwas gebracht hätte, Marius Grösch zu bringen? Wohl auch eher zweifelhaft. Hier muss im Winter unbedingt nachgelegt werden. Haching traf allein dreimal das Aluminium. Im Grunde genommen hätte das Spiel auch 4:9 ausgehen können.

    Zurück zur zweiten Halbzeit. Julian Günther-Schmidt mit einem Sonntagsschuss zum Samstag, Marke Tor des Monats. Danach überließ man wieder Unterhaching das Feld und Stephan Hain stand stets genau da, wo ein Torjäger stehen muss. Als es aufeinmal 3:4 stand stand, hatte ich mit dieser Partie schon abgeschlossen.

    Dann kam Felix Brügmann, attackierte den gegnerischen Torhüter erfolgreich, nachdem in Fairplay-Manier der Ball von Jenaer Seite zurückgespielt wurde.

    Dass man allerdings dann noch so vermessen agiert und ohne Bedenken ausschließlich sein heil in der Offensive sucht, ist für mich unverständlich. Hain knipste wieder und ihm wurde sogar noch ein weiteres, eigentlich reguläres Tor, aberkannt.

    Kurzum, ich bin stinksauer und ratlos nach dieser Defensivleistung.