[JENA] Coppens oder Koczor?

  • Ich bin wahrlich kein Freund von Torhüterdiskussionen, war aber mit den Spielleistungen von Jo Coppens in den letzten Wochen alles andere als einverstanden. Er strahlt bisher überhaupt noch keine Sicherheit aus, geschweige denn, dass er der Mannschaft schon einmal wertvolle Punkte in dieser Saison retten konnte. Ich meine, dass Coppens zuletzt der Konkurrenzkampf gefehlt hat, da der Aufstiegstorhüter und Stammkeeper der vergangenen Saison, Raphael Koczor, verletzt ausfiel. Coppens war ein sicherer Rückhalt zum Ende der vergangenen Saison. Er war da, als er gebraucht wurde und sich Koczor verletzte. Koczor ist nun wieder fit, nahm beim Auswärtsspiel bei Fortuna Köln bereits wieder auf der Bank Platz.


    Ich denke, in der Länderspielpause sollte der Trainer die Situation genau analysieren. Beim TFV-Pokalspiel in Mühlhausen sollte m.E. Raphael Koczor den Vorzug bekommen.

    Er war jetzt lang genug außenvor und benötigt dringend Spielpraxis, um den Konkurrenzkampf mit Coppens ernsthaft anheizen zu können.

  • Beim 9:0-Pokalsieg in Mühlhausen wurde Raphael Koczor von anwesenden Erfurt-Anhänger beleidigt, behielt aber wohl die Nerven.


    Wie die "Bild" berichtet, soll der 29-Jährige in der ersten Halbzeit mehrmals von Erfurter Anhängern beleidigt worden sein, als er kurz nach Wiederanpfiff verbal zurückgeschlagen habe. Nach dem Spiel erklärte er: "Es ist aktuell in Chemnitz so viel los, da muss man sich nicht unter der Gürtellinie beleidigen lassen." Koczor betont: "Da sollte man vielleicht mal vorher nachdenken. Ich habe dann darüber geschmunzelt." Für den Torhüter war es das erste Pflichtspiel dieser Saison, nachdem er zuletzt mit einem Muskelbündelriss ausgefallen war.

  • Jena-Keeper Raphael Koczor (29) wurde von einigen RWE-Fans rassistisch beleidigt. Dabei fielen nach eigener Aussage Begriffe wie „Dreckiger Polake“ oder Sätze wie: „Verpiss dich aus Thüringen! Geh in dein Pissland zurück.“ Koczor keilte daraufhin zurück, beleidigte die Rufer als Hurensöhne und Nazis.[...] FCC-Geschäftsführer Chris Förster (47): „Rivalitäten gehören zum Fußball, und hier sind wir auch nicht zart besaitet. Aber rassistische Beleidigungen haben auf und neben dem Platz nichts verloren. Es steht außer Frage, dass wir uns hier vor unseren Spieler Raphael Koczor stellen.“